Christines Weg durch die Hölle

Christines Weg durch die Hölle
7,99€
  • Editeur : SAGA Egmont
  • Pagination : 123
  • EAN : 9788711503683
  • Protection numérique : Readium LCP DRM

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Russland 1919, zur Zeit des Bürgerkriegs. Gräfin Christine Kusmetz lebt inmitten von Hunger, Chaos und Verfall; ihr Schloss droht, von Bauern und Bolschewisten in Trümmer gelegt zu werden. Da erhält sie unerwünschten Besuch: der ungeliebte Hauptmann Odojewskij steht plötzlich vor ihr. Er nimmt ihr alle Hoffnungen: Der Sieg der Roten Armee über die Weiße stehe unmittelbar bevor und damit das endgültige Ende der alten Ordnung. Kurz darauf schlagen die ersten Granaten ein. Was soll die Gräfin nun tun? Wie auch immer sie sich entscheidet – Christine erwartet ein Weg durch die Hölle. Auf überaus spannende Weise macht Robert Heymann (alias Sir John Retcliffe der Jüngere) in seinem Roman die Ereignisse im langen und grausamen Bürgerkrieg nach der Oktoberrevolution wieder lebendig.

Robert Heymann (1879–1946) war ein deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Redakteur, Drehbuchautor und Filmregisseur. Der in München geborene Autor veröffentlichte seit 1901 Dramen und Romane (u. a. „Istar, das ist die Liebe“, „Tod“, „Herrenrecht“, „Das Bild von Sais“ und „Gefallene Frauen“). Seit 1902 arbeitete er zudem als Dramaturg für das Kabarett Überbrettl, für das Zentraltheater in Zürich sowie für das Intime Theater in München. Zeitweise war er als Journalist für die „Basler Zeitung“ tätig. Während des Ersten Weltkrieges gab ihm die Berliner „Luna Film“ einen Vertrag als Drehbuchautor und Regisseur. Heymann blieb auch in seinen Filmen der dramatischen Akzentuierung treu und drehte mit Schauspielern wie Theodor Loos, Joseph Schildkraut, Ernst Hofmann und Friedrich Kühne. Ab 1918 beschränkte er sich auf das Schreiben von Drehbüchern, und bereits Mitte der zwanziger Jahre zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück und konzentrierte sich auf das Verfassen von Romanen. Er veröffentlichte auch unter den Pseudonymen Robert Heymann-Dvorák, Max Ladenburg, Annemarie Land, Fred Roberts und Sir John Retcliffe der Jüngere.

 
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